M. C. Escher

17.06.1898 – 27.03.1972 · Radierung

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M. C. Escher

17.06.1898 – 27.03.1972

Über den Künstler

Maurits Cornelis Escher (1898–1972) schuf Grafiken mit unmöglichen Räumen, endlosen Treppen und ineinander übergehenden Formen. Er verstand sich als Grafiker, nicht als Künstler, und arbeitete mit mathematischer Präzision. Seine Werke sind bis Ende 2042 geschützt.

Warum die Treppe funktioniert

Eine Treppe, die immer nach oben führt und doch zum Ausgangspunkt zurückkehrt, kann es nicht geben. Auf dem Papier gibt es sie trotzdem – und man sieht ihr nicht sofort an, was falsch ist.

Der Trick liegt darin, dass ein zweidimensionales Bild dreidimensionale Information nur andeutet. Escher setzt lokal korrekte Perspektiven so zusammen, dass jeder Ausschnitt für sich stimmt und das Ganze nicht. Das Auge prüft immer nur lokal – und wird deshalb getäuscht. Es ist keine optische Illusion im engeren Sinn, sondern eine logische.

Der Grafiker, den die Kunstwelt ignorierte

Escher war zu Lebzeiten in der Kunstwelt wenig anerkannt – zu illustrativ, zu technisch, zu wenig Ausdruck. Bewundert wurde er von Mathematikern, Kristallografen und Physikern, die in seinen Parkettierungen Probleme wiedererkannten, an denen sie arbeiteten.

Er selbst bestand darauf, kein Künstler zu sein, sondern ein Grafiker, der mathematische Fragen visuell durchdenkt. Ob diese Trennung standhält, kann man bezweifeln. Sie sagt jedenfalls etwas darüber, wie eng der Kunstbegriff seiner Zeit gefasst war.

Das heißt für dein Wandbild

Eschers Werke sind geschützt und dürfen nicht reproduziert werden.

Eigenständige Arbeiten mit geometrischen Täuschungen und Parkettierungen sind zulässig. Sie brauchen exakten Druck und glattes Material: Eine unmögliche Konstruktion, deren Linien ausfransen, funktioniert nicht mehr.

Urheberrechtlich geschützt: Escher starb 1972. Seine Werke sind bis zum 31. Dezember 2042 geschützt und dürfen nicht ohne Lizenz reproduziert werden. Eigenständige geometrische Arbeiten sind zulässig.

Häufige Fragen

Warum funktionieren Eschers unmögliche Treppen?
Weil das Auge immer nur lokal prüft. Jeder Ausschnitt ist perspektivisch korrekt – nur das Ganze nicht.

War Escher ein Künstler?
Er bestand darauf, Grafiker zu sein. Bewundert wurde er zu Lebzeiten vor allem von Mathematikern, weniger von der Kunstwelt.

Sind Eschers Werke gemeinfrei?
Nein. Er starb 1972, die Schutzfrist läuft bis Ende 2042.

Techniken und Merkmale

Lebensdaten: 17.06.1898 – 27.03.1972 Geburtsort: Leeuwarden Technik: Holzschnitt, Lithografie Themen: unmögliche Räume, Parkettierung, Metamorphose Selbstverständnis: Grafiker, nicht Künstler Bewundert von: Mathematikern und Physikern Urheberrecht: geschützt bis 31.12.2042

Kurz gesagt

Maurits Cornelis Escher (1898–1972) schuf Grafiken mit unmöglichen Räumen, endlosen Treppen und ineinander übergehenden Formen. Er verstand sich als Grafiker, nicht als Künstler, und arbeitete mit mathematischer Präzision. Seine Werke sind bis Ende 2042 geschützt.