Farbpaletten-Matcher

Farbfeld anklicken und Ton wählen
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    Was der Matcher prüft

    Zwei Dinge. Erstens die Farbbeziehung: Was liegt der Wandfarbe im Farbkreis gegenüber – das ist der stärkste Kontrast –, und was liegt daneben – das ist die ruhigere Wahl.

    Zweitens die Helligkeit. Er berechnet den Kontrast der Wand zu Weiß und zu Schwarz nach demselben Verfahren, mit dem auch die Lesbarkeit von Text geprüft wird. Daraus ergibt sich, ob ein helles oder ein dunkles Motiv davor überhaupt Halt findet.

    Analoge Farbharmonie im FarbkreisFarbkreis aus zwölf Segmenten. Benachbart: ruhig und geschlossen, weil die Töne verwandt sind.GrundtonbenachbartbenachbartBenachbart: ruhig und geschlossen, weil die Töne verwandt sind.Die Ringfarben zeigen die Lage, nicht den Druckton.
    Analoge Farbharmonie im Farbkreis

    Die einzige Kombination, die nie funktioniert

    Ton in Ton. Ein helles, zartes Bild auf einer hellen Wand verschwindet. Ein dunkles Bild auf einer dunklen Wand ebenso.

    Der Kontrast zur Wand ist das, was ein Bild überhaupt erst sichtbar macht. Alles andere – Farbwahl, Stil, Format – kommt danach.

    Warum dunkle Wände unterschätzt werden

    Der verbreitete Einwand lautet, dunkle Wände machten Räume klein. Das greift zu kurz. Sie machen Grenzen unsichtbar – eine dunkle Wand ohne erkennbare Kanten kann einen Raum sogar weiter wirken lassen.

    Und sie wirkt wie ein Passepartout in Großformat: Helle Motive treten davor deutlich hervor. Was einen Raum tatsächlich klein macht, ist wenig Licht – nicht dunkle Farbe.

    Das heißt für dein Wandbild

    Die Komplementärfarbe ist der stärkste Akzent – aber dosiert. Zwei Komplementärfarben in gleicher Menge kämpfen gegeneinander. Besser: viel Wandfarbe, wenig Akzent im Bild.

    Die analogen Töne sind die sichere Wahl. Sie teilen einen Farbanteil mit der Wand und wirken dadurch stimmig – aber sie brauchen Unterschiede in der Helligkeit, sonst wird es fad.

    Häufige Fragen

    Welche Bildfarbe passt zu meiner Wandfarbe?

    Die Komplementärfarbe für den stärksten Akzent, die analogen Nachbartöne für die ruhigere Wahl. Ton in Ton funktioniert nie.

    Machen dunkle Wände Räume kleiner?

    Nicht zwangsläufig. Sie machen Grenzen unsichtbar. Was einen Raum klein macht, ist wenig Licht – nicht dunkle Farbe.

    Wie prüft der Matcher den Kontrast?

    Nach demselben Verfahren, mit dem auch die Lesbarkeit von Text geprüft wird – über die relative Luminanz der Farben.