Kurz-Fakten
- Bedeutung: Dots per Inch, Druckpunkte pro Zoll
- Beschreibt: den Drucker, nicht das Bild
- Tintenstrahl typisch: 1440–2880 dpi
- Was Bilder haben: ppi, nicht dpi
- 1 Zoll: 2,54 cm
- Höhere dpi: feinere Tröpfchen, nicht mehr Bildinformation
- Sprachgebrauch: dpi und ppi werden meist verwechselt
Einordnung
Warum 2880 dpi nichts über dein Bild sagt
Ein Tintenstrahldrucker erzeugt Farbtöne, indem er winzige Tröpfchen nebeneinandersetzt. Um ein einziges Bildpixel in einem bestimmten Farbton darzustellen, braucht er mehrere solcher Tröpfchen – manchmal Dutzende. Die dpi-Zahl sagt also, wie fein der Drucker tröpfeln kann, nicht wie viel Bildinformation ankommt.
Ein Drucker mit 2880 dpi druckt ein schlechtes Bild nicht besser. Er druckt es nur mit feineren Tröpfchen. Die Bildqualität hängt an der Datei, nicht am Gerät.
Was eigentlich gemeint ist
Wenn ein Shop schreibt „mindestens 300 dpi erforderlich“, meint er ppi: Pixel pro Zoll. Also die Frage, wie viele Bildpixel auf einem Zoll Druckfläche landen. Das ist eine Eigenschaft der Kombination aus Datei und Druckgröße – kein Gerätewert.
Die Verwechslung ist so verbreitet, dass sie sich kaum noch korrigieren lässt. Für dich ist wichtig, den Unterschied zu kennen: Wenn jemand nach dpi fragt, will er die Auflösung deiner Datei wissen, nicht das Datenblatt seines Druckers.
Das heißt für dein Wandbild
Ignorier die dpi-Angabe des Druckers. Sie ist ein Marketingwert und sagt über dein fertiges Bild fast nichts.
Relevant ist die Frage, wie viele Pixel dein Motiv hat und wie groß es gedruckt werden soll. Genau dieses Verhältnis ergibt die ppi – und die entscheidet über die Schärfe.
Häufige Fragen
Was bedeutet dpi?
Dots per Inch, also Druckpunkte pro Zoll. Die Zahl beschreibt, wie fein ein Drucker Tröpfchen setzen kann – eine Eigenschaft des Geräts, nicht des Bildes.
Was ist der Unterschied zwischen dpi und ppi?
dpi beschreibt den Drucker, ppi das Bild. Wer nach der Auflösung einer Datei fragt, meint ppi – sagt aber meistens dpi.
Sind 2880 dpi besser als 1440?
Für die Bildqualität kaum. Die Zahl sagt nur, wie fein der Drucker tröpfelt. Ein schlechtes Bild wird davon nicht besser.